DIE GESCHICHTE

  Johann Meier in seiner Backstube
Wir schreiben das Jahr 1952, die Zollfreistrasse zum Flughafen wird eben fertig gebaut. Da entschliesst sich Johann Meier-Schneider, gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth, seine Bäckerei in Binningen zu verlassen und in das neu erworbene Haus am Langen Loh 114 in Basel einzuziehen. Kaum vollbracht, begann er eigenständig mit dem Aushub des Kellers, dem Einbau eines Backofens sowie einer Backstube. In einer zweiten Umbauphase installierte der gelernte Bäckermeister im Erdgeschoss des Wohnhauses einen Verkaufsladen. Bereits vier Jahre später 1956 konnte er seine ersten Ausbaupläne verwirklichen. Er demontierte im Bäckerladen eine Zwischenwand und installierte auf der einen Seite des nun vergrösserten Raumes ein Café. So kannte man dieses Ladengeschäft und das Café während einer recht langen Zeitphase. Viele langjährige Kunden erinnern sich noch an diese Zeiten.

Die erste und zweite Generation Meier


Der grosse Traum von Johann Meier war es aber, im Quartier so etwas, wie einen zweiten Neuweiler-Platz aufzubauen. Deswegen kaufte er Mitte der Sechzigerjahre die Nachbarliegenschaft Im Langen Loh 116 und erstellte auch dort ein Ladengeschäft. Dieses vermietete er an die Metzgerei Räber. Später übernahm die Metzgerei Amstatt. Als diese dann auszog, wirkte ein Schumacher in den Räumlichkeiten. Heute ist darin eine Fahrschule untergebracht. Die Bäckerei blieb am ursprünglichen Ort und wurde durch den Sohn Hans Meier, der Familientradition entsprechend, ebenfalls Bäcker weitergeführt.

  Auf grosser Fahrt, Luise und Hans Meier
Nicht weil der Kaffee dort so exzellent war, sondern weil dort eine gewisse Luise im Service arbeitete, nahm Hans sein Käffeli immer öfters im Bohrerhof ein. Bis das verliebte Paar von Abenteuerlust erfasst wurde. In einem selber umgebauten Ford Transit (mit Küche und Bett) verabschiedete es sich für ein halbes Jahr. Die Reise führte sie via Griechenland, Türkei, den Irak, Iran etc. bis nach Benares in Indien und wieder retour an den Langen Loh. Im Herbst 1978 übernahm dann das junge Paar den Familienbetrieb. Im November 1983 kam Tochter Gabi zur Welt und wuchs mehr oder weniger in der Backstube auf.

Ab dem Jahr 2000 stieg Gabi Meier in das elterliche Geschäft ein und übernahm 2002 zusammen mit der Mutter Luise den traditionellen KMU-Betrieb. 2008 wurde das Ladengeschäft komplett umgebaut.

Die Luise und Gabi  Meier

Im Sommer 2018 übernimmt Gabi das Geschäft. Sie plant einige Anpassungen im Laden und Café. Bereits jetzt schon modernisiert sie das Angebot an Broten, Sandwichen und anderen Backwaren. Dem traditionellen Handwerk treu bleibend, möchte sie ihren Kunden in Zukunft modern designte Produkte anbieten.

 

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